Meine Welt ist voller Gedanken, die oft keine Stimme haben, und Gefühle, die selten gesehen werden.
Es ist, als würden sie in mir kreisen, ungehört, unbeachtet, und doch drängen sie danach, sichtbar zu werden.
Ich heiße Edith. Dieses Kunstwerk ist mein Versuch, ihnen Raum zu geben.
Mein Kopf ist geöffnet, damit nichts verborgen bleibt. Jeder, der schaut, kann sehen, was sonst im Verborgenen liegt: Freude, Angst, Zweifel, Hoffnung, alles zugleich. Jede Glocke darin trägt einen Gedanken, einen Moment, ein Gefühl.
Die Farben erzählen von Stimmung und Vielfalt manche leuchten, manche flüstern, jede ist anders, jede zählt. Sie sind wie wir selbst: unvollkommen, lebendig, einzigartig.
Vielleicht geht es vielen so wie mir: Man fühlt sich übersehen, die eigene Stimme verhallt im Alltag.
Dieses Kunstwerk sagt: Es ist okay, gesehen werden zu wollen.
Es ist okay, dass die eigenen Gedanken laut sind, dass die eigenen Gefühle zählen.
Hör mich. Sieh mich. Vielleicht erkennst du in meinen Glocken auch deine eigenen Stimmen. Und vielleicht spürst du, dass wir nicht allein sind, dass wir in all dem Chaos unseres Inneren dennoch wertvoll und wichtig sind.